Metal-Hammer (August 2011)

Es ist schon erstaunlich: Wenn Sänger Babschke den Mund aufmacht, fühlt man sich sofort an Zodiac Mindwarp oder noch stärker an Alice Cooper erinnert, obwohl die Musiker selbst ihre Haupteinflüsse eher bei Motörhead, Judas Priest oder den Scorpions sehen. Die vierköpfige Band aus Mecklenburg-Vorpommern existiert seit fast elf Jahren, zeichnet sich nicht nur durch ihre handwerklich tadellosen Fingerfertigkeiten, sondern auch durch ein griffiges und in sich stimmiges Songwriting aus. Mit Black Leather geben sie zudem ein offenkundiges Bekenntnis ab, in welcher Szene sie sich zu Hause fühlen: traditioneller Metal, mit Ursprung in den Achtzigern, einigen skurrilen Soundspielereien und wunderbar Blues-beeinflussten Gitarrensoli (Glückwunsch, Mr. Saitendehner Manu!).
Matthias Mineur

Metalbite.com

Iron Horses’s Band name conjures up many images in my quite fertile mind. On of the favourites are of a long line of Harley Davidson Panheads rolling down the highways in a smoke spewing pack, motors thrumming away in a cacophony of pure roaring power as the leather clad riders sombrely pilot their machines along… Ah, that is such a great image, and a flood of pure energy as I let it sit in my head for a moment. Now…on to the task at hand, is this German band as good as that image was?

The band is a conglomeration of straight ahead Metal music and some anger-meets-extreme-angst driven Hard Rock that is not really new… but how it is put all together it actually almost seems to be a new and improved styling of fuck you metal has never been as damned good. The band drips, oozes and just exudes that sort of pure attitude that comes with just being who you are.

These guys are the real deal when it comes to straight ahead music. They mix the styles of such great acts as AC/DC, Ted Nugent and even Priestess with the power of Motorhead and even some Rose Tattoo, yet they have seemed to have made sure that their music is purely their own. They almost out sleaze Motley Crue here… and that is a task that is very hard to do, yet they have!!
If your looking for some serious Shred metal or some Progressive sort of angles to your musical diet, go elsewhere… but. if you are looking for music with loads of attitude, honesty and some seriously large set of gonads… then Iron Horses are the band for you. They do not apologize for who they are, and the seem to want to stomp on those unfortunate people that try to get them to not be who they are.

It seems as the down and dirty type of metal have a new leader come to the forefront, and they will keep that crown for a long time.

Musicianship:8
Atmosphere: 8.5
Production: 8
Originality: 7
Overall: 8
Rating: 7.9

Author: Jd Wheels

HEAVY, 03/09

Hölle! Was ist denn das für ein hochkarätiges Geschoss aus Mecklenburg-Vorpommern? IRON HORSES sind fünf nette Jungs aus der Nachbarschaft, die den Kick Ass-Sound nahezu perfekt zelebrieren. Die vorliegende CD enthält zehn rasiermesserscharfe Songs, die massiv fett produziert sind und der Konkurrenz mächtig den Mittelfinger entgegenstrecken. Dreckig, wild, roh, aber mit den richtigen Eiern rocken und zocken die Jungs einen ab, dass man es kaum glauben kann, dass die Jungs noch keinen ordentlichen Deal in der Hand halten. ZZ TOP, MOTÖRHEAD, DUSTSUCKER sind die maßgeblichen Einflüsse, wobei ich hier und da noch ne Prise NWoBHM a la RAVEN oder TANK höre. Das ist so was von geil! Dazu fahren die Jungs konstant Vollgas und Sänger Sebastian Wegner hat ordentlich Eisen in der Stimme.

Scheiß auf lange Erklärungen: ‚TITAN N BONES‘ ist eine Hammerscheibe und wird den Fans obengenannter Truppen schlaflose Nächte bereiten. Wer will hier was von Innovationen, Konventionen usw. wissen!? Shit, das ist Rock’n’Roll! Jungs, macht so weiter – keinerlei Versuche anders zu klingen – so und nur so werdet ihr euren Weg gehen! KILL!

Author: Jürgen Tschamler (11 von 12 Punkte)

metal-rules.de

Mächtig Bremsspuren und Dampf hinterlässt diese junge talentierte Truppe beim Zuhörer und begeistert mit höllisch geil gespielten Arschtritt-Rock mit Metal-Attitude das es nur so sprüht.
Kein Gefrickel oder instrumentales Rumgedudel, sondern volle Pulle auf die 12 mit großem Spielwitz, die sofort gute Laune macht. Genau so soll kompromissloser harter Sound rüberkommen, die sehr gute fette Produktion tut da noch ihr übriges.
Hier stehen Bands wie NASHVILLE PUSSY, ROSE TATTOO, MOTÖRHEAD oder auch TANK eindeutig Pate, wobei bis auf Motörhead von den genannten Bands lange nicht mehr alle so erdig und kräftig abrocken, wie es IRON HORSES auf ihrem Debut „Titan N´ Bones“ tun.
10 knackige Rocker, die förmlich danach schreien live auf verschwitzten Bühnenbrettern abgefeiert zu werden. An diesem Rockbrocken stimmt einfach alles, klasse Instrumentierung und mit Sebastian „Babschke“ Wegner eine Rockröhre, die ein ums andere mal an Blaine Cartwright von NASHVILLE PUSSY erinnert.
Auf www.myspace.com/ironhorsesmetal könnt ihr die Durchschlagskraft dieser überdurchschnittlichen Truppe selbst antesten und nach Möglichkeit durch Kauf der CD den Underground verdientermaßen mit am Leben erhalten, in Richtung IRON HORSES bleibt mir nur noch zu sagen: Weiter so, sehr, sehr geil, Jungs !!!

IronIngo

metallic-zine.de

Iron Horses? Interessanter Name. Welcher Hardrocker denkt da nicht sofort an den im Singular buchstabierten Albumtrack von Motörhead?
Programmgemäß fährt der Zehntracker Titan ’n‘ Bones (hammergeil wie der Arsch auf den Eimer passender Titel!) schwer auf der Kick-Ass Rock ’n‘ Roll Schiene. Speedburner a la The Boneshaker, The Steammachine Pt. 1+2, Desperados, Chrash And Burn und Step Out weisen ohne langes Vorgeplänkel den Weg in Richtung Rock ’n‘ Roll Highway!
Wer den bunten Mix aus AC/DC, Motörhead, Rose Tattoo, Nashville Pussy, V8 Wankers liebt, setzt mit Iron Horses auf’s richtige Pferd. Räudig, dreckig, staubfressend, verschroben und arschtretend bis ins Hemd eignet sich Titan ’n‘ Bones prächtig für satte Biker- und Rock ’n‘ Roll Parties. Furztrocken brutal schneller High Speed Rock ’n‘ Roll im Ideal alter Schule, der alle Boxengänge freibläst. Born to lose, live to Win!

Toschi

metalearth.de

“Titan’n’Bones” heißt das erste Werk der fünf Iron Horses aus Meck-Pomm(es). Die Band wurde im Jahr 2000 gegründet und hat bereits bei einigen Band Competitions, wie unter anderem dem Metal Battle in Wacken teilgenommen. Highlights der Band dürften außerdem die Konzerte von Rose Tattoo und Gamma Ray sein, bei denen die Iron Horses als Vorband für Stimmung sorgten.

Wenn man bedenkt, dass es sich bei dieser Scheibe um reine Eigenproduktion handelt, darf man über den professionellen Sound, den uns die Pferde hier liefern schon überrascht sein. Das vorliegende Material kann man als eine gesunde Mischung an Rock und Metal bezeichnen. Die zehn Tracks zeugen allesamt von einer Geschwindigkeit, die es in sich hat. Fakt ist: langweilig wird es definitiv nicht. Sänger Babschke rotzt mit seiner schroffen und schmutzigen Stimme so manche Zeilen an Text raus, bei denen man nicht weiß, ob nun Stimme oder Lyrics dreckiger sind. Mit „Alright, this one goes out to all those nasty bitches out there…“ wird man zum Titel “Boneshaker” begrüßt, den man so schnell nicht wieder vergisst. Nicht nur bei diesem Lied kann man dem ein oder anderen Groove lauschen, wobei der Bass in seiner Tiefe hin und wieder mal richtig raus sticht. Gitarren und Drums leiten den Hörer durch das Album und kommen meist hart, teilweise aber auch extrem lässig rüber. Ein bisschen anspruchsvollere Texte würde ich mir an mancher Stelle wünschen, aber man kann ja nicht alles haben.

Die Iron Horses wissen mit „Titan’n’Bones“ bereits beim ersten Durchlauf Laune zu machen und die CD eignet sich mit Sicherheit gut für so manche Party und auch live dürfte diese Band richtig Spaß machen.

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